Zur Gemütlichkeit

Die Fertigstellung zögert sich noch etwas hinaus. Diese Rubrik wurde vor einiger Zeit angelegt. Und es kam immer wieder etwas neu hinzu. Allerdings alles eun bisserl durcheinander, mittlerweile kein zeitliches System mehr drin. Das ist nun, da wir persönliche Rückblicke mit einfließen lassen, aber dringend notwendig.  Daher legen wir die Seite hier neu an, von ganz früher, die ältesten Fotos / Berichte bis zur heutigen Zeit, da das Traditionsgasthaus zum Glück ja noch existiert. Demnächst mehr Infos und Fotos (u.a. von der Familie Wenzel) über die letzte verbliebene Gastätte Niedernbergs mit historischem Hintergrund. Alles neu geordnet. Aber hier aber schon mal etwas "Neues" zum "stöbern":


  


 


 


 

Reinhold trat mit 7 Jahren der Spielvereinigung Niedernberg bei, von Anfang an hatte es ihm die Rolle als Torwart angetan. Bereits in der Schüler- und Jugendmannschaft als auch von 1968 bis 1983 in der Ersten Mannschaft hütete er das Tor und trug somit zum Erfolg der Zebras bei. Bis heute ist Reinhold noch Mitglied im Verein. Siehe auch Meisterfoto A-Klasse 1976/77 (heute Kreisliga) und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga West. Dort gelang vier Jahre später die erneute Meisterschaft, im kommenden Jahr spielte Niedernberg somit in der Landesliga, der damals vierthöchsten Liga im deutschen Fußball (aktuell die 5. Liga). Meisterfoto Bezirksliga West 1980/81.





  



Rechts unten, Bildtext: "Die Kinder der Partnerschaft.Katja und Yvonne, geboren 1973 aus der Ehe von Geneviève (aus Santes) und Reinhold (aus Niedernberg)" ... Zeitungsartikel aus Santes von 1985

mehr demnächst ...


















Ca. 1910: "Wirtschaft von Ferdinand Wenzel"  (1951 Umbenennung in "Gasthaus Zur Gemütlichkeit")






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2019


2019


Ferdinand Wenzel, um 1940



Foto 2019

Die Gastwirtschaft »Zur Gemütlichkeit« wurde 1875/76 von Georg Heinrich Klement an der Ecke Fachrainstraße / Hauptstraße erbaut. In der Gewerbeanmeldung hieß es »Speise-, Wein- und Bierwirtschaft«. 1878 werden Johann und Elisabeth Kunkel als Eigentümer genannt. 1881 übernahm Johann Wenzel mit Ehefrau Margaretha das Gasthaus. Seine Nachfolger wurden 1904 Ferdinand Wenzel (Name: "Wirtschaft von Ferdinand Wenzel") und 1951 dessen Sohn Lorenz mit seiner Frau Anna, die dem Lokal den Namen »Zur Gemütlichkeit« gaben.


1968 erfolge der Abriss der Scheune. An dieser Stelle wurde eine Kegelbahn errichtet; der damals modernsten am Untermain. Das Gebäude für die zwei Bahnen stand entlang der Ilbenstraße. Dieses wurde ca. 2010 abgerissen. Heute befinden sich dort Parkplätze und ein Wohnhaus.


Am 1. Januar 1985 übernahm Sohn Reinhold die Gaststätte in 4. Generation. Im gleichen Jahr erfolgte ein Umbau und die Modernisierung der Gastwirtschaft. Reinhold Wenzel gab am 28. Februar 2013 nach fast 30 Jahren aus Altersgründen seinen Wirtschaftsbetrieb auf und verpachtete den Gasthof an Achim Rung, 2016 an Horst Georg Woyczak.

Nach zwischenzeitlicher Schließung übernahm am 9. Januar 2018 die Familie Klaus Groß das traditionelle Anwesen.

Im Januar 2020 wurde bei einem Festakt in München von Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und der Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands, Angela Inselkammer, das Gasthaus mit dem Gütesiegel „ausgezeichnete Bayerische Küche" mit dem Zusatz „auf besonders gehobenem Niveau“ geehrt.



2018



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ca. 1940













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